Homesite Stefan Scheurer

Viel Spaß


Wie ein Radiosender klingen muß?

Früher war der Sound eines Radioprogramms Sache der Hörfunktechnik. Erst Anfang der 90er haben Programmmacher erkannt, daß ein guter Klang entscheidend für den Marktanteil eines Programms ist. So hat ein Klassikradio nichts davon, viel Dynamik zu senden, dafür aber im Rauschen unterzugehen. Wir haben Lösungen, die Dynamik kaum zu erhöhen, aber dennoch für einen besseren Signal-Rauschabstand zu sorgen - und damit für mehr technische Reichweite und größere Akzeptanz beim Hörer.

Eine Popwelle sieht sich mit der Konkurrenz konfrontiert, und viele unterbewußte Effekte aus der Hörpsychologie können für den WHK entscheidend sein, zum Stammhörer zu werden. Wurden Erkenntnisse aus der Medienforschung umgesetzt?

Hörer bleiben dort, wo es gut klingt - aber was ist guter Klang?

Klang ist Geschmackssache. Der eine mag es so, der andere so. Die Kunst bei einer guten Einstellung ist deshalb, klassische Klang-Fehler zu vermeiden. In Deutschland sind die Sender am reichweitenstärksten, die auch in ihrem Soundprocessing keine Fehler mehr machen.

Wenn Sie jetzt an einen öffentlich-rechtlichen Sender in Ihrer Nähe denken, ist es wahrscheinlich, daß wir ihn eingestellt haben ;-)

Typische Fehler im Soundprocessing vieler Sender:

- Lispeln Ihre Modertoren auf dem Sender, obwohl sie im richtigen Leben kein Problem haben?

- Klingen Ihre Moderatoren charismatisch?

- Ist Ihr Telefon gut verständlich?

- Müssen Ihre Hörer auf der Autobahn bei einem TI dauernd lauter und leiser drehen?

- Haben Sie Echos im Telefon?

- Klingen Ihre Gesprächsrunden und Talksituationen auch immer irgendwie leicht verhallt und unnatürlich?

- Stimmen die Übergänge und der Programmfluß?

- Sind die Nachrichten-O-Töne immer genausogut zu verstehen wie der Sprecher?

- Alles ist "fett", aber die Einstellungen bei Ihnen pumpen und zerren und sind einfach nicht schön?

- Was ist heutzutage noch alles möglich bei Spitzenhub, MPX-Leistung und EBU-Lautheitsnorm?

Gemeinsam mit meinen Partnern Patrick Lynen und Harald Stark beraten wir in diesen Punkten (Referenzen: WDR, NDR, RBB, BR, SWR).



Die Neue Züricher Zeitung schreibt über unsere Soundprocessing-Philosophie...


      
Patrick Lynen über Stefan Scheurer:

Stefan Scheurer arbeitet als Berater, Dipl. Medien-Ingenieur (FH), technischer Fachjournalist und Ausbilder.

Seit 1995 für verschiedene ARD-Anstalten, vorwiegend für den SWF / SWR in Baden-Baden. Im SWR-Hörfunk hat er Soundstrategien für die Programme SWR 2, SWR 3 und DASDING entwickelt und umgesetzt. Zu den wichtigsten Entwicklungen in der ARD zählt das WebTaxi, mit dessen Hilfe schon Mitte der 90er-Jahre Reporter von der grünen Wiese Reportagen in Broadcast-Qualität zeitnah in's Funkhaus schicken konnten. Seit Ende der 90er Jahre entwickelt er zusammen mit Lynen Media und der Firma Jünger Audio in Berlin neue Strategien für die automatische UKW-Optimierung von Hub- und Multiplexleistung. Bis heute gibt es für deutsche Radioprogramme keine besser funktionierende Alternative zu diesen Produkten.

Mitte der 90er kam das Projekt des kleinsten voll ausgestatteten Selbst-Reportagewagen dazu, der anders als herkömmliche Entwürfe auf kleinstem Raum den Reportern Postproduktions- und Live-Möglichkeiten zur Verfügung stellte. Eine abgespeckte Version ist heute Standard in der ARD. Seit 2006 sendet SWR3 mit einem neuen, fast vollständig automatisierten Hörfunkstudio in Europa. Die dort vorhandene Processingstrategie für Sound und Benutzeroberflächen wurde maßgeblich von Stefan Scheurer mitentwickelt.

(c) 2011, Impressum & Kontakt

Zurück zum Start...